Freitag, 9. März 2018

Spinnenbehandlung im Außenbereich von Gebäuden

Wie kann ein Gebäude im Außenbereich vor Spinnenbefall geschützt werden - zugleich aber die Umwelt und Nichtzielorganismen dabei nicht aus den Augen verlieren?
In der Schweiz befasste sich damit intensiv die Firma Ratex AG aus Zürich (www.ratex.ch). Eingesetzt wird unser Produkt Gerinol-EC, welches in der Schweiz eine Zulassung als Repellent gegen Spinnen im Außenbereich besitzt (CHZN3772). Interessantes darüber war nun in einer Zeitschrift für Haus- und Grundstücksbesitzer in der Schweiz lesen. Danke auch an die Firma Ratex AG für die Bereitstellung dieses Berichts und auch im Vorfeld dafür, dass sie sich diesem Thema gewidmet hat.



Mehr darüber im Bericht unter http://www.frowein808.de/uploads/152059116655.84.pdf

Dienstag, 27. Februar 2018

Schädlingsprophylaxe und -bekämpfung: Allgemein, Prophylaxe, Monitoring, Hygiene


Prophylaxe als vorbeugende Maßnahme

Die Aufgabe der Prophylaxe ist die Schädlingsvermeidung und die Schädlingsfrüherkennung, um einen möglichen Befall auszuschließen. Eine ernstgenommene Vorbeugung – auch Monitoring genannt - welche mit geringem Aufwand und Kosten verbunden ist, kann den Betrieb vor enormen Kosten schützen, die bei einem Befall entstehen können.
Wird bereits der Befallsbeginn erkannt, ist erstens der schon entstandene Schaden noch gering und zweitens ist die erforderliche Bekämpfungsmaßnahme einfacher und preiswerter, da oft eine Behandlung von Teilbereichen des Betriebes ausreicht.
Ein Lebensmittelunternehmer, welcher seinen Betrieb regelmäßig von einer qualifiziert arbeitenden Schädlingsbekämpfungsfirma kontrollieren lässt, sowie in einer Befallssituation sofort behandeln lässt und dadurch die Schädlingsfreiheit seiner Produkte und Betriebsstätte garantiert, sollte diese Maßnahme als ein zusätzliches Qualitätsmerkmal in seinem Hygiene-Management ansehen.

Präventivmaßnahmen

Die wichtigste Vorbeugemaßnahme zur Vermeidung eines Schädlingsbefalls ist das Verhindern des Eindringens von Schädlingen. Grundvoraussetzung ist es, den Schädlingen keine optimalen Lebensbedingungen zu bieten.
Das Risiko eines Schädlingsbefalls kann durch geeignete Lagerungstechnik und gezielte Hygiene stark reduziert werden. Wer einen hygienisch einwandfreien Betrieb hat, wird bei regelmäßiger Überwachung kaum mit Problemen zu rechnen haben. Es gilt jedoch immer, einen Befall, beispielsweise durch Monitoring, so früh wie möglich festzustellen. Hierzu sollten die Zeitabstände zwischen den einzelnen Kontrollen nicht mehr als 2 Monate betragen.

Regelmäßige visuelle Inspektionen kann der Betriebsinhaber zusätzlich zum professionellen Monitoring durch die Fachfirma selbst durchführen. Auch hierbei können z.B. Fraßspuren an Lebensmitteln, Mäusekost, etc. erkannt werden.

Schädlingsvermeidung

Geeignete bauliche Maßnahmen:

Bauliche Mängel, wie Ritzen an Fenstern und Türen, Risse in den Wänden, schadhafte Kellerfenster oder auch Versorgungsschächte und Leitungen, ermöglichen den Schädlingen ein leichtes Eindringen. Um ihnen dies zu erschweren, müssen bei Beginn des Baus mögliche Schwachstellen eliminiert und bei einem bereits bestehenden Gebäude beseitigt werden.
Beispielsweise sollte auf Hohlräume (Kabelschächte), abgehängte Decken, Blenden, Abdeckbleche und Verkleidungen (sofern aus Sicherheitsgründen nicht erforderlich) verzichtet werden, da sich hinter ihnen häufig Speisereste ansammeln können und Schädlingen ideale Unterschlüpfe und Nistplätze geboten werden.

Aber auch durch einfachste Maßnahmen, wie das Anbringen von Fliegengittern, kann man den Fluginsekten den Zugang zu den Betriebsräumen erschweren.
Ein wichtiger Aspekt, den Schädlingen das Eindringen in den Betrieb zu verwehren, ist die Wareneingangskontrolle. Nur durch eine sorgfältige Kontrolle der ankommenden Waren, kann ein evtl. Schädlingsbefall der Lebensmittel erkannt werden.

Hygienemaßnahmen:

Hygiene im Betrieb hat oberste Priorität in Bezug auf einen möglichen Schädlingsbefall sowie die Vermehrung evtl. vorhandener Schädlinge.

Eine sachgerechte Abfall-Beseitigung /-Lagerung muss gewährleistet sein um den Schädlingen die Ernährungsgrundlagen zu entziehen. Lebensmittelreste sollten nicht länger als unbedingt nötig liegen gelassen werden, sondern regelmäßig wegräumt und die Arbeitsflächen kontinuierlich gesäubert werden.

Feuchtigkeitssammlungen sind in allen Hygienebereichen zu vermeiden.

Produktions- und Lagerräume sind regelmäßig zu reinigen, insbesondere ist auf dunkle und schwer zugängliche Ecken und Winkel zu achten. Vielfach werden Abfallbereiche und Müllcontainer vernachlässigt. Entweder schließen die Deckel nicht oder Abfälle bleiben achtlos auf dem Boden liegen. Für Mäuse und Ratten bietet dies eine ideale Nahrungsquelle und einen hervorragenden Lebensraum.

Ein entsprechender Reinigungs- und Desinfektionsplan kann hierbei sehr hilfreich sein, da er die konsequente Umsetzung der Hygienemaßnahmen vorgibt.

Schädlingsfrüherkennung

Entdeckt man Schädlinge frühzeitig, kann der Befall noch mit geringem Aufwand und der Verwendung von geringen Mengen chemischer Substanzen gestoppt werden und die oft explosionsartige Verbreitung der Schädlinge mit allen schädlichen Folgen verhindert werden. Ein wertvolles Instrument, um Schädlinge zu erkennen, zu lokalisieren und zu überwachen, ist regelmäßiges Monitoring. Dabei gibt es verschiedene Methoden der Durchführung:

Visuelle Inspektion

Regelmäßige Inspektionen im gesamten Betrieb sind unerlässlich, um einen Befall festzustellen. Dabei sollte dies immer mit der nötigen Aufmerksamkeit geschehen. Dafür ist z.B. eine übersichtliche Lagerhaltung zu gewährleisten um diese Inspektionen zu gewährleisten.

Die Mitarbeiter eines Betriebes spielen dabei eine wichtige Rolle. Es ist notwendig, diese dahingehend zu schulen und zu sensibilisieren, dass sie lebende Tiere, Kot, Nagespuren, Insektenteile nicht als selbstverständlich hinnehmen, sondern diese an die Betriebsleitung melden, damit von dieser die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können.


Begutachtung und Prüfung gelagerter Lebensmittel:

Lose Lebensmittel wie Tee, Kaffee, Linsen, Zucker, Salz und ganz besonders Mehl können durch das Sieben in regelmäßigen Abständen auf Schädlingsbefall untersucht werden.  Mehlwürmer, Ameisen oder Schaben sind so leicht zu finden.

Kosten einer Prophylaxe

Einer der wichtigsten Punkte der Schädlingsbekämpfung umfasst die Beratung der Kunden. Diese beginnt im günstigsten Fall schon beim Bau eines neuen Gebäudes. Hier kann schon im Vorfeld auf mögliche bauliche Besonderheiten aufmerksam gemacht werden, die sich auf einen späteren Befall durch Schädlinge begünstigend auswirken. Solche Beratungen können jedoch auch bei bereits bestehenden Gebäuden oder Produktionsstätten erfolgen. Die Eingrenzung und Beseitigung möglicher Schwachstellen, über welche Schädlinge in einen Produktionsablauf eindringen können, werden festgelegt.

Die Durchführung prophylaktischer Maßnahmen werden individuell mit dem Betrieb abgestimmt und umfassen im Allgemeinen die Beratung, die Festlegung des Schutzbereiches, die Durchführung des Monitorings sowie einer evtl. Bekämpfungsmaßnahme. Oftmals bieten die Schädlingsbekämpfer auch interne Schulungen für das Personal an. Bestimmungsfaktoren der Kosten sind beispielsweise die Größe des Betriebes und das Umfeld.

Text/Autoren: Rainer Nuss, Steffen König
Auszug aus Frowein GmbH und Co. KG. „Schädlinge“ (eBook).

Freitag, 11. August 2017

NEU - Erweiterung von HYGiTEC Permanent-Monitoring mit Schlagfallentechnik / NEW - Expansion of HYGiTEC Permanent-Monitoring with snap trap technology


Demnächst wird das System mit einer zusätzlichen Technik ausgestattet: So können nun auch Meldungen über ausgelöste Schlagfallen gesendet werden. Und dies mit derselben Sendeeinheit!
Dies ergänzt die Wärme- und Bewegungsmeldungen in optimaler Weise und gewährleistet einen Einsatz des Systems bei allen Arten der am Markt vorhandenen Köderstationen.
Ganz nach dem Motto: Ein System – eine Lösung.

Seien Sie gespannt darauf. Wir halten Sie auf dem Laufenden.


NEW - Expansion of HYGiTEC Permanent-Monitoring with snap trap technology

In the near future, the system will be equipped with an additional technology: So now it is possible to send messages about released snap traps. And this with the same sending unit!
This is complemented by warmth and motion messages and ensures the use of the system in all types of bait stations on the market. According to the motto: One system - one solution.


Be curious about it. We'll keep you up to date.



Dienstag, 6. Juni 2017

Weltweiter Tag des Gesundheitsschädlings am 6. Juni

Der 6. Juni 2017 wurde zum Tag des Gesundheitsschädlings erklärt. An diesem Tag wird weltweit darauf hingewiesen, welche wichtige Rolle die Arbeit der Schädlingsbekämpfer für die Gesellschaft hat. Über 7.000 professionell ausgebildete Spezialisten schützen täglich in Deutschland Gesundheit, Lebensmittel, Vorräte, Bausubstanz und Umwelt vor Schädlingen. Unterstützt wird die mediale Aufmerksamkeit von den Amerikanischen und Asiatischen Berufsverbänden und bei uns vom europäischen Berufsverband, der CEPA.
Gesundheitsschädlinge machen uns krank, weil sie entweder Lebensmittel verderben oder aber weil sie Mikroorganismen transportieren, die durch Stiche oder Nahrung in unseren Körper gelangen. Die meisten solcher Keime sind harmlos. Zumindest für gesunde Menschen. Bei Kindern, Kranken oder älteren Menschen können bereits relativ harmlose Salmonellen unangenehme bis schwere Erkrankungen auslösen. Besonders gefährlich sind Parasiten, die von blutsaugenden Gesundheitsschädlingen transportiert werden und die mit jedem Stich und jeder Mahlzeit von Mensch zu Mensch weitergegeben werden können.
Damit Nahrungsmittel nicht zerstört werden, Lebensmittel in einwandfreiem Zustand sind und damit Sie sich zu Hause wohl fühlen, sorgen Schädlingsbekämpfer für Sicherheit und Gesundheit.
Mehr dazu erfahren Sie im Kampagnen-Clip der Berufsverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf unserer Seite "Aktuelles": http://www.frowein808.de/news/


6 June 2017 has been declared “World Pest Awareness Day” to serve as a reminder of how professional pest management helps protect our quality of life

The Confederation of European Pest Management Associations (CEPA) has joined forces with FAOPMA (Australasia) and NPMA (USA), its counterparts around the globe, to create awareness with citizens all over the world for the important role the professional pest management industry plays in protecting public health and keeping citizens, homes, schools, recreational areas, hotels, food manufacturers, retail companies and others safe, pest and disease-free.
World Pest Awareness Day will become a worldwide annual observance on June 6.
Pest management is an important aspect in today’s society, as common household pests, such as xylophagous larvae (woodworm), termites and insects can cause costly damage to property, while others, such as rodents, cockroaches and flies create food safety issues or allergies in the case of bed bugs, and mosquitoes and ticks pose significant health threats to humans through disease transmission.
Every day, pest management professionals work to protect people and properties from the potential diseases and damage caused by pests. The importance of effective pest management was once more underscored in 2016 when the world was introduced to the Zika virus, a new mosquito-borne disease. 
“On the occasion of this very first World Pest Awareness Day, I am proud to report on the progress that our industry has collectively achieved over the past couple of years in terms of protecting European citizens, their property, their food and the environment in which they live against public health risks,” said Bertrand Montmoreau, Chairman of the Confederation of European Pest Management Associations (CEPA).
“Since its launch in March 2015 the CEPA Certified certification programme – a European standard developed in cooperation with the European Committee for Standardisation (CEN) – has managed to motivate more than 300 pest management companies across Europe to voluntarily undergo a 3rd party certification audit to demonstrate their professionalism. In line with our strategy to create a level playing field for all pest management operators more than half of the companies seeking CEPA Certified certification are smaller companies (less than 10 employees).
With the help and support of 65 officially endorsed certifying bodies, we have certified pest management companies in each of the 28 member states of the European Union to CEPA Certified EN16636. Thanks to the commitment of our industry we are convinced that we are well on track to meet our promise to the European Commission to reach a critical mass of 1000 CEPA Certified companies in Europe by 2020 and thus guarantee that the professionalism CEPA and its 28 member Associations collectively stand for is accessible for all European citizens.”
Please have a look on following clip: https://www.youtube.com/watch?v=VV6yBVHTCoU
Notes for Editors
The Confederation of European Pest Management Associations (CEPA) is based in Brussels. It unites and federates 50 members representing national and regional European pest management associations as well as associates from major pest management servicing companies, manufacturers and distributors.
The European pest management industry is worth in excess of € 3000 million, employs more than 40.000 people in 10,000 + companies throughout Europe, the majority of which are small and medium sized enterprises. For more information about CEPA or to find a qualified pest control professional in your area please visit www.cepa-europe.org .
FAOPMA – Federation of Asian and Oceania Pest Managers’ Association, Hong Kong, China
NPMA – National Pest Management Association, Fairfax, USA